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Eigentumswohnung oder „normale“ Wohnung – was passt zu Ihnen?

Eigentumswohnung oder Mietwohnung? Rechte, Kosten und Wertentwicklung im Vergleich – Entscheidungshilfe vom Leipziger Immobilienmakler.

Veröffentlicht am 13. Februar 2025

Ihr AnsprechpartnerRobin Tobermann · Geschäftsführer
Eigentumswohnung oder „normale“ Wohnung – was passt zu Ihnen? – Immo Hub Leipzig
Bild zum Thema: Eigentumswohnung oder „normale“ Wohnung – was passt zu Ihnen

Bei Besichtigungen von Eigentumswohnungen in Leipzig werden wir immer wieder gefragt: „Sind die anderen Wohnungen im Gebäude auch Eigentumswohnungen?“ Diese Frage zeigt, dass der Unterschied zwischen einer Eigentumswohnung in einer Wohneigentümergemeinschaft und der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, das nur einer Person gehört, nicht ganz klar ist. Beide Immobilientypen können vom Eigentümer selbst genutzt oder vermietet werden. Doch es gibt entscheidende Unterschiede, die potenzielle Käufer kennen sollten.

Was genau ist eine Eigentumswohnung?

Eine Eigentumswohnung ist ein einzelnes Wohnobjekt innerhalb eines Mehrfamilienhauses, das separat veräußert werden kann, da dieses Mehrfamilienhaus durch eine Teilungserklärung in die einzelnen Eigentumswohnungen (Sondereigentum) aufgeteilt wurde. Käufer erwerben nicht nur die Wohnung selbst, sondern auch einen Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum des Gebäudes, darunter Treppenhaus, Dach oder Garten. Die Verwaltung über eine Eigentümergemeinschaft, die über wichtige Entscheidungen abstimmt und gemeinschaftliche Kosten trägt.

Wie unterscheidet sich eine Eigentumswohnung von einem Mehrfamilienhaus?

1. Besitzverhältnis und Entscheidungsfreiheit

Eigentumswohnung: Der Eigentümer besitzt nur eine einzelne Wohnung innerhalb eines Gebäudes. Entscheidungen über gemeinschaftliches Eigentum wie Fassadenanstriche oder Sanierungsmaßnahmen (z.B. Strangsanierungen) werden in der Eigentümergemeinschaft getroffen, in der jeder Eigentümer einen gewissen Stimmenanteil erhält.

Mehrfamilienhaus: Der Besitzer eines Mehrfamilienhauses hat die volle Kontrolle über das gesamte Gebäude, einschließlich aller Wohnungen und gemeinschaftlichen Flächen. Er kann frei über Sanierungen, Umbauten oder Modernisierungen entscheiden.

2. Kosten und finanzielle Verpflichtungen

Eigentumswohnung: Nach dem Kauf fallen monatlich Hausgeldvorauszahlungen sowie die Zuführung des eigenen Beitrags zur Instandhaltungsrücklage an. Sollten Sanierungs- oder Renovierungsmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum anstehen, werden diese i.d.R. aus der Instandhaltungsrücklage gezahlt, insofern diese ausreichend gefüllt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann eine Sonderumlage auf die Eigentümer der einzelnen Eigentumswohnungen verteilt werden.

Mehrfamilienhaus: Der Eigentümer trägt sämtliche Kosten für Instandhaltung, Renovierung und Verwaltung selbst. Gleichzeitig hat er jedoch die Möglichkeit, sämtliche Mieteinnahmen zu behalten und die Immobilie nach seinen Vorstellungen zu bewirtschaften.

3. Verwaltung

Eigentumswohnung: Eine Eigentumswohnung ist ideal für Personen, die mit geringerem Kapitaleinsatz in den Immobilienmarkt einsteigen möchten. Sie kann sowohl selbst genutzt als auch vermietet werden. In der Regel werden die Eigentümergemeinschaften durch eine Hausverwaltung verwaltet, welche im Interesse der Gemeinschaft agiert. Zu unterscheiden ist hier die eben genannte Verwaltung des Gemeinschaftseigentums – der sogenannten WEG-Verwaltung im Auftrag der Eigentümergemeinschaft (einfach gesagt: aller Eigentümer) und der Sondereigentumsverwaltung (SEV). Die SEV beinhaltet die Betreuung des Mietverhältnisses im Auftrag eines jeden einzelnen Eigentümers. Einmal im Jahr gibt es eine ordentliche Eigentümerversammlung, welche über anstehende Ereignisse entscheidet.

Mehrfamilienhaus: Wer ein Mehrfamilienhaus besitzt, hat die Möglichkeit, die Wohnungen nach Belieben zu vermieten oder selbst eine Einheit zu beziehen. Allerdings erfordert diese Art der Investition meist ein größeres finanzielles Engagement und einen höheren Verwaltungsaufwand. Die Verwaltung eines Mehrfamilienhauses gleicht der Verwaltung des Sondereigentums in einer Eigentümergemeinschaft, da hier alle Entscheidungen von einem Eigentümer getroffen werden.

Warum eine Eigentumswohnung in Leipzig eine clevere Investition ist

Leipzig wächst kontinuierlich – sowohl wirtschaftlich als auch demografisch. Besonders in beliebten Vierteln wie Plagwitz, Gohlis oder der Südvorstadt sind Eigentumswohnungen begehrt. Sie bieten eine attraktive Möglichkeit, in den Immobilienmarkt einzusteigen, ohne die hohen finanziellen und administrativen Anforderungen eines Mehrfamilienhauses zu übernehmen. Durch die hohe Lebensqualität, eine ausgezeichnete Infrastruktur und steigende Immobilienpreise ist der Kauf einer Eigentumswohnung in Leipzig eine zukunftssichere Entscheidung.

Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus?

Beide Immobilientypen haben ihre Vorzüge. Eine Eigentumswohnung eignet sich besonders für Kapitalanleger oder Eigennutzer, die von einer wertstabilen Immobilie profitieren möchten, ohne die vollständige Verantwortung für ein ganzes Gebäude zu tragen. Wer jedoch eine langfristige Rendite aus mehreren Mietwohnungen erzielen und volle Entscheidungsfreiheit genießen möchte, könnte mit einem Mehrfamilienhaus besser beraten sein.

Wenn Sie über den Kauf einer Eigentumswohnung in Leipzig nachdenken, lassen Sie sich von einem erfahrenen Immobilienexperten beraten. So treffen Sie die beste Entscheidung für Ihre individuellen Bedürfnisse und finanziellen Ziele!

Ein Unterschied mit Alltagsfolgen: Als Eigentümer zahlen Sie monatlich Hausgeld an die Gemeinschaft, aus dem unter anderem die Rücklage für künftige Instandhaltungen aufgebaut wird – Mieter kennen diese Position nur indirekt über die Nebenkosten.

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